Historia Inmediata


Ataque a EE.UU

 
Lieber Herr Liebermann,

wir haben den Brief mit voelliger Zustimmung gelesen und werden ihn unterschreiben. Es ist uns aber nicht gelungen, unseren Namen einzufuegen.Das Programm weigert sich. Ich moechte Sie daher bitten  unsere Namen einzutippen - Wilma und Georg Iggers, 100 Ivyhurst Road, Amherst, NY 14226 USA und Schillerstr, 50, D-37083 Goettingen. Wir schicken diesen Brief weiter an Freunde in Europa, Nordamerika und Australien. Herzliche Gruesse Ihre Georg und Wilma Iggers

On Mon, 17 Sep 2001, Norbert Liebermann wrote:

Liebe Freundinnen und Freunde!

Im Folgenden findet Ihr einen offenen Brief an den dt. Außenminister, den wir mit möglichst vielen Unterschriften an ihn übergeben möchten Was Ihr tun müßt: Setzt Eure Unterschrift plus Postadresse an die letzte Stelle in der Reihenfolge und gebt Euch die nächste Nummer. Dann leitet die e-mail an möglichst viele FreundInnen gleichzeitig weiter, die wiederum ebenso verfahren wie Ihr. Wer die Nummer 50 in der Liste wird, leitet die e-mail bitte an FreieAltenarbeitGoettingen@t-online.de zurück. Wer nicht mitmachen möchte, sendet die e-mail bitte mit einem entsprechenden Vermerk an die Adresse zurück, von der sie/er sie bekommen hat. Das ist wichtig, weil sonst Unterschriftenlisten verloren gehen! Bitte SCHNELL weiterleiten, da wir die Listen schon bald übergeben wollen! Möge die Aktion
etwas nützen!

Liebe Grüße,
Kathrin Helbig, Freie Altenarbeit Göttingen e.V.

Offener Brief an den deutschen Außenminister, Göttingen, den 17.9.2001
Sehr geehrter Herr Fischer,
 
wie alle Menschen in diesen Stunden sind auch wir geschockt, sprachlos und fühlen uns ohnmächtig gegenüber der menschenverachtenden Brutalität der Täter, die dieses Inferno in den USA verursacht haben. Trauer und Anteilnahme um die Opfer und deren Angehörige stehen im Vordergrund - viele haben Verwandte und Bekannte in den USA, machen sich große Sorgen um die aktuelle Situation vor Ort, stehen fassungslos vor dem Fernseher... Unsere größte Sorge gilt jedoch den politischen Entscheidungen, die in den kommenden Stunden und Tagen getroffen werden. Wir befürchten eine endlos sich steigernde Spirale der Gewalt. Wir befürchten eine neue Brutalisierung von Konflikten

Wir, das sind eine Gruppe von alten und jungen, deutschen und aus anderen Ländern kommenden Menschen, die sich seit vielen Jahren im Göttinger Zeitzeugenprojekt mit den Folgen der nationalsozialistischen Gewalt  auseinandersetzen. So wie wir die Verständigung zwischen den Generationen suchen, setzen wir uns auch in vielen aktuellen politischen Fragen für den Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen ein. Unsere Motive, als "kleinste Einheiten" auf diese weltpolitisch dramatische Situation zu reagieren und uns direkt an Sie zu wenden, sind vielfältig:


a.. Nicht tatenlos zusehen wollen Demokratie lebt von der Mitwirkung eines jeden einzelnen: wir wollen und können nicht tatenlos zusehen, wie eventuell kriegstreiberische Entscheidungen in blitzartiger Schnelle getroffen werden - weil wir wissen, daß Rache nur neue Rache hervorruft.
 
b.. Stimmen aus "dem Volk" "Das 'deutsche Volk' steht hinter den 'amerikanischen Freunden', die Vergeltung wollen". Sätze wie diese vereinnahmen auf eine nicht zu ertragende Weise. Wir stehen nicht hinter einem Präsidenten Bush, der von Vergeltung spricht, wo wir alle wissen, daß es Vergeltung für die vielen Todesopfer nicht geben kann. 'Vergeltung' trifft in aller Regel unschuldige
Zivilisten.
 
c.. Fundamentalismus bekämpfen ohne neuen Haß zu schüren Wir alle haben Angst vor Extremismus und fanatischer Religiosität. Dies darf aber nicht dazu führen, nur noch in militärischen Kategorien Wege der Lösung zu suchen.
 
d.. Keine Freiheitsbeschränkung im Namen der Freiheit / Kein Anti-Islamismus Wir befürchten, daß die Stimmung von Angst und Unsicherheit auch in unserem Land zur Freiheitsbeschneidung in der breiten Bevölkerung ausgenutzt wird. Wir befürchten, dass in der Bevölkerung durch die Medien und auch durch undifferenzierte politische Äußerungen eine Stimmung geschürt wird, die jeden Menschen islamischen Glaubens in die Nähe des Terrorismus rückt, und damit politische Inhalte und Fragen unnötig personalisiert. Wir möchten wie die belgische Tageszeitung "De Standaard" vom 12.9.2001 vor unüberlegten Reaktionen auf die Terrorwelle in den USA warnen: "Es droht die Gefahr, daß - noch bevor die wahren Schuldigen bekannt sind - vor allem die abische Welt an den Pranger gestellt wird. Die Bilder tanzender Palästinensern den Straßen dürften die Gefühle vor allem in  den Vereinigten Staaten noch anfachen. Will Washington nicht in eine sinnlose Spirale der Gewalt geraten, dann gibt es allen Grund, einen kühlen Kopf zu bewahren und gezielt zu reagieren. Gleichzeitig ist es nun an den arabischen Ländern, sich vom Terrorismus zu distanzieren." Wir erwarten gerade von Ihnen als grünem Minister, dass Sie sich für folgende Haltungen und Maßnahmen einsetzen:
 
1. Deeskalation

Keine militärische Scheinlösung! Setzen Sie sich mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln für eine konsequente weltweite Terrorismusbekämpfung und den Zivilschutz ein. Ein erneuter Aufrüstungswettlauf wäre fatal. Aus der Friedens- und Konfliktforschung wissen wir, dass Gewalt nicht mit Gewalt zu bekämpfen ist.
 
2. Rolle Europas
Wir sehen die Bedeutung Europas gerade darin, in besonnener und deeskalierender Weise auf die Politik der Regierung Bush Einfluß zu nehmen.
 
Mit freundlichen Grüßen
Freie Altenarbeit Göttingen e.V./ Zeitzeugenprojekt
 
01. Michael Jasper, Burgstr.33, 37073 Göttingen
02. Astrid Osterland, Albanikirchhof 9, 37073 Göttingen
03. Sonia Fraysse, Lotzestr.33, 37073 Göttingen
04. Kathrin Helbig, Lotzestr.33, 37073 Göttingen
05. Regina Meyer, Rohnsweg 54, 37085 Göttingen
06. Jacqueline Goldstein, Rosdorfer Weg 25, 37073 Göttingen
07 Sara Klüsche, Bürgerstr. 50a, 37073 Göttingen
08. Dr. Reinhard Fuhr, Max-Born-Ring 65, 37077 Göttingen
09. Viola Heimeshoff, Burgstr. 19, 37073 Göttingen
10.Corinna Heimeshoff, Rönnestr.22, 14057 Berlin
11. Ursula Reusch, Fuchstanzstr. 40, 60489 Frankfurt
12. Norbert Liebermann, Wilhelm-Weber-Strasse 19, 37073 Goettingen

13 Carlos Barros, Santiago de Compostela, España
14. Israel Sanmartín, Santiago de Compostela, España

 
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Dear man Liebermann,

we read the letter with total consent and become him/it signs. However, we didn't succeed with it, our name einzufuegen.Das program refuses. I would like to therefore ask you, our names , to register, - Wilma and Georg Iggers, 100 Ivyhurst Road, Amherst, NY 14226, USA and Schillerstr, 50, D-37083 Göttingen. We send this letter further at friends in Europe, North America and Australia. Best regards Its Georg and Wilma Iggers

On Mon, 17 Sep 2001, Norbert Liebermann wrote:
 
Love friends and friends!

In the following one finds your an open letter to the dt. Secretaries of tate, him/it, we with as many as possible signatures at him/it would like to hand over something your does must:

Places your signature in her/it plus post address at the last place Sequence and gives you the next number. Then, the e-mail teaches as many as possible friends simultaneously further, that on the other hand as well proceeds like your. Whoever becomes the number 50 in the list leads the e-mail please at FreieAltenarbeitGoettingen@t-online.de back. Who would not like to take part, the e-mail please sends with a corresponding one

Note at the address, from which sie/er got her/it/them, back. That is important, because Unterschriftenlisten lost otherwise goes! Please FAST refers, since we want to hand over the lists soon! If the action likes something is of use! Love greetingses, Kathrin Helbig, outsides elderly work Göttingen e.V.

Open letter to the German secretary of State, Göttingen, that in 17.9.2001 Very much honored Mr. Fischer,
 
like all people in these hours is also we shocked, speechless and feels us powerless opposite the human-despising brutality of this Perpetrators, who caused this inferno in the USA. Grieve and Sympathy about the victims and their member stands in the foreground - many has relatives and friends in the USA, big worries about them/her/it make current situation on the spot, stands stunned before the TV.... our biggest worry is valid, however, the political decisions, that in this coming hours and days is met. We fear one indefinitely itself increasing spiral of the force. We fear a new brutalization from conflicts.
 
We, that is a group of old and gives birth, German and from others Countries of coming people, that itself since many years in the Göttinger Time witness project with the consequences of the national-socialistic force explains. Just like we the communication between the generations seeks, we sit down also in many current political questions for him/it Dialogue between the different cultures one. Our motives, as "smallest, Units", to react to this universally dramatic situation, and us, to turn directly to you, is diverse:
 
a.. not inactively wants to watch democracy one lives on the participation each individual one(s): we want and cannot watch inactively, like possibly met kriegstreiberische decisions into more quickly fa t
becomes - because we know, that revenge evokes only new revenge.
 
b.. voices from "the people" "The 'German people' stands behind the 'American friends', this, Vengeance wants". sentences like these don't take on one to enduring manner. We don't stand behind a president Bush, that from Vengeance speaks, where we all know that it vengeance for the many Fatalities cannot give. 'Vengeance' meets innocent in all the rule Civilians.
 
c.. fundamentalism, to stir up without new hate, fights We all has fear of extremism and fanatical religiosity. This is allowed to however not to it leads, only in military categories ways of the solution to seek.
 
d.. no freedom limitation in the name of the freedom / no Anti-Islamismus We fears that also the mood of fear and insecurity in our Country to the freedom trimming in the wide population is used. We fears that also in the population through the media and through simplistic political remarks a mood, this, is tirred up each human being of Islamic belief into the proximity of the terrorism moves, and with it political contents and questions unnecessarily personalizes. We would like like the Belgian daily newspaper "De Standaard" of the 12.9.2001 before rash Reactions to the terror wave in the USA warns: "It threatens the danger that, still before they maintain familiar guilty is, above all the abische world at the pillory is put. The pictures dancing Palestinians was allowed to the streets the feelings above all in this United states still kindles. If Washington doesn't want into a pointless one Spiral of the force gets, then, there is all the reason, a cool head to protects and aimed to respond. It now is simultaneous at the Arabic one(s) Countries, to dissociate" itself/themselves from the terrorism. We expect exactly from

You as a green minister that you itself for following attitudes and
Measures starts:
 
1. de-escalation No military sham solution! Add yourself with all you the Disposal standing means for a consistent world-wide Terrorism fight and the civilian protection one. A renewed one Arming race would be fatal. From the peace and conflict research we know that force is to be not fought with force

2. part of Europe We sees Europe's meaning exactly in it, in level-headed and de-escalating manner, to take on the government's Bush Einfluß politics.
 
Yours truly
Outsides elderly work Göttingen e.V. / time witness project
 
01. Michael Jasper, Burgstr.33, 37073 Göttingen
02. Astrid Osterland, Albanikirchhof 9, 37073 Göttingen
03. Sonia Fraysse, Lotzestr.33, 37073 Göttingen
04. Kathrin Helbig, Lotzestr.33, 37073 Göttingen
05. Regina Meyer, Rohnsweg 54, 37085 Göttingen
06. Jacqueline Goldstein, Rosdorfer way 25, 37073 Göttingen,
07 Sara Klüsche, Bürgerstr. 50a, 37073 Göttingen,
8. Dr. Reinhard Fuhr, Max-Born-Ring 65, 37077 Göttingen
9. Viola Heimeshoff, Burgstr. 19, 37073 Göttingen,
10. Corinna Heimeshoff, Rönnestr.22, 14057 Berlin
11. Ursula Reusch, Fuchstanzstr. 40, 60489 Frankfurt,
12. Norbert Liebermann, Wilhelm weaver street 19, 37073 Göttingen,

13 Carlos Barros, Santiago de Compostela, España
14. Israel Sanmartín, Santiago de Compostela, España